• Orthopädie Frankfurt - Orthopädische Gemeinschaftspraxis, Frankfurt/Main
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Ultraschall der Säuglingshüfte

Drei Prozent aller Neugeborenen, also mehr als 20.000 Kinder kommen pro Jahr in Deutschland mit einer Fehlstellung der Hüfte zur Welt. Damit handelt es sich bei der Hüftgelenksdysplasie um die häufigste orthopädische Krankheit bei Babys.

Bei allen Neugeborenen findet bei den Vorsorge-Untersuchungen im Rahmen der U3 eine Beurteilung des Hüftgelenks mithilfe eines Ultraschalls statt. Dabei kann der Arzt angeborene Fehlstellungen des Hüftgelenks (Hüftgelenkdysplasie) rechtzeitig erkennen und behandeln. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto einfacher ist die Therapie und desto besser sind die Heilungschancen. Bei der Hüftgelenkdysplasie ist die Hüftgelenkpfanne nicht richtig ausgebildet.
Dadurch findet der noch nicht ausgeformte Hüftgelenkkopf keinen Halt in der Hüftgelenkpfanne. Im schwersten Fall rutscht der Kopf aus der Pfanne (Hüftluxation). Die Hüftgelenkdysplasie bereitet dem Neugeborenen zunächst keine Beschwerden. Erst in einem späteren Lebensalter – meist mit Beginn des Laufens – können Probleme auftreten. Da das Hüftgelenk nach der Geburt noch nicht vollständig ausgereift ist, kann durch eine Therapie noch relativ einfach Einfluss auf die Entwicklung genommen werden. Die Behandlung wird immer beidseitig vorgenommen, auch wenn nur ein Hüftgelenk davon betroffen ist. Die Therapiemaßnahmen sind vom Schweregrad der Fehlbildung abhängig. Die Maßnahmen reichen von einer speziellen Wickeltechnik („Breitwickeln“) bis hin zum Tragen einer Spreizhose oder eines Hüftgipses. Nur in sehr seltenen Fällen muss das Hüftgelenk operiert werden.

Durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert die Ärztin oder der Arzt den Behandlungserfolg.